Dienstag, 15. August 2017

Prost geht auch alkoholfrei


Ja sowas
Auch in Bayern
kann man ohne Bierzeltrausch lustig sein....




Die junge Dame ist nicht mehr mit nach Hause gefahren
Keine Gewähr was sie jetzt macht .....

Aber nein, es wird gut sein.
Sie kam auch vom Festival gesund und munter zurück .... ohne Prost mit viel zu viel  Alkohol


Sonntag, 13. August 2017

Ferienbeschäftigung Fotos machen ....


Ich, der Robert habe wieder ganz viele Bilder gemacht.
Hier ein kl. Vogel auf dem Balkon. Durch das Fenster fotografiert, damit er nicht Angst kriegt.
Innen waren die Katzen
Die wenn ihn erwischt hätten, aber dann !


Eine Melone
Ich habe sie im Balkonkasten gezüchtet und es sind viele kleine Babymelonen dran.
Ich werde sie beobachten und Fotos machen für Euch.


Mamas Blumen
Die oben heisst wie meine Schwester.
Also sie heisst nicht "Schwester" aber halt "Susanne"
Das ist lustig.


Nochmal gelbe Miniblüten.
Jetzt geh ich in die Badewanne
Weil Regen in den Ferien ist doof, da muss ich so tun als ob ich im See bin.
Und das spiel ich jetzt in der Badewanne.
Viele Grüsse
der Robert

Donnerstag, 10. August 2017

Ferienspiele


Gestern noch heiss und Sommerleicht....




Heute Regen, Regen .... Regen
Susanne ist ja auch mal wieder auf einem OpenAir.
Wie ist das da doch gleich mal ?
Genau ... Regen, Regen, Regen ....


Montag, 31. Juli 2017

Mama wo ist das Sofa hin?


Ach Du liebe Zeit!
Da schaut man alte Fotos an um Regenzeiten zu überbrücken und dann tun sich Vorwürfe auf.

Robert: "Oh, Mama, da siehst Du noch aus wie eine Frau!"
Mama: "??? WAS? Ich seh jünger aus, aber ich seh doch wohl jetzt nicht aus wie ein Elefant oder so ähnlich!"

Robert: "Aber jetzt bist Du gealtert und ich kann nicht mehr so viele Haare entdecken und wo ist der schöne Pullover hin?"

Mama: "Das ist normal, dass die Haare dünner werden. Das Bild ist 25 Jahre alt! Und der Pullover ist einfach irgendwann in die Altkleidersammlung gekommen, der war ja auch alt geworden!
Ich war eine junge Frau und nun nach so vielen Jahren ist es so, dass ich älter geworden bin. Es ist nicht nett sowas wie mit den Haaren zu sagen!"

Robert: "Dann nehm ich mal an es ist die Lisa. Sie ist also jetzt die junge Frau bei uns. Und Du die Oma!"

Mama: "Ja, so kann man es sagen, das klingt netter!"

Ich weiss nicht, ob er es dann besser machen wollte, oder wie seine Gedanken schwirren. 
Aber dann kam das:

"Mama! Aber wenn Du schon jetzt alt bist, dann hättest Du ja auf das Sofa aufpassen können.

Sofas werden Antitäten oder wie das heisst. Und dann sind sie wertvoll. Wo ist es hin?
Weil Mütter werden ja bloss alt und nicht so wertvoll wie Antitäten!
Sag mir jetzt nicht, Du hast es zum Sperrmüll gefahren!"

Doch , dass musste ich ihm sagen.
Ab auf den Sperrmüll mit dem Sofa (vor ca. 20 Jahren!) .... ich hab mich gewundert, dass er nicht mich auch gleich dort hinverfrachten wollte ....

Es gelingt mir einfach nicht ihm soziale Blicke zu vermitteln.
Was ihm einfällt sagt er geraderaus.
Und wenn es beleidigend oder so ist mag er es nicht verstehen und deshalb auch nicht einsehen.

Der junge Mann ist nur mit gaaaanz viel Humor gut auszuhalten!



 

Mittwoch, 26. Juli 2017

Regen überall


Ich hoffe nur, dass es Euch nicht so richtig schlimm erwischt.
Hier regnet es nun auch ständig.
Aber keine solche Mengen wie die Nachrichten vermelden.
Noch 2 Mal aufstehen, dann hat auch Robert Ferien
Da wünscht er sich den Sommer zurück.

Samstag, 22. Juli 2017

Nala



Will nicht fotografiert werden.
Da muss man sie schon festhalten und dann guckt sie weg und ist beleidigt.




Ist es nicht süss das Entenkücken?
Robert würde nun am liebsten am Balkon ein Enten-Zuhause einrichten und meiner Schwester eines ihrer Kücken entführen

Danke für Eure lieben Worte zum Post über unsere Jacky.
Mich macht es noch immer sprachlos, dass sie weg ist

Wir haben uns auch noch nicht dran gewöhnt, dass unser Pflegekind wieder weg ist ...

Ein ruhiges Wochenende werden wir uns machen. Mir Robert zusammen.
Kein ruhiges Wochenende hat Susanne
Sie ist auf einem kl. Festival.

Da muss ich nun endlich Bilder suchen und Euch von Susanne erzählen.
Da gibt es so viel zu berichten ....

Wir wünschen Euch ein schönes Wochenende

Mittwoch, 19. Juli 2017

Pfiad Di ....


Wieder ein Abschied
Jacky war nicht mehr gesund.
Aber, dass sie dann so sehr krank war hat sie sich nicht anmerken lassen.

Es fehlt viel hier.
Ihr Rumgespringe und gehampel.
Keiner steigt uns mehr auf die Zehen
Nie wieder Hundhaare an den unmöglichsten Stellen

Jahrelang kam Robert nach Hause und da sass sie und guckte ihn erwartungsvoll an.
Tagtäglich haben sie getobt, gespielt, gekuschelt .....
Robert tut wie wenn nichts ist.
Er kann es nicht zeigen, nicht aussprechen.
Das tut so weh.
Er kommt von der Schule und redet Unsinn
Er überspielt die Leere ....

Nicht ganz .... nun wurde ich angeschrien:
 "Du bist schuld, dass sie gestorben ist. Weil DU hast ihr immer billiges Futter gekauft. Wer weiss, was DU ihr angetan hast!!!!"

Ich hab es gut ausgehalten. Habe mich nicht verteidigt, ihm nicht erklärt, dass der Hund sehr gesund ernährt wurde ... ich war einfach froh, dass er gebrüllt hat.
Raus mit dem Kummer, der Traurigkeit, der Fassungslosigkeit und des nicht Verstehen ....

15 Jahre lebten wir mit Hund.
Nun noch mit den beiden Mietzen

Wieder Robert:
 "Mama! Ich beschliesse, dass wir in 7 Wochen wieder einen Hund wollen oder in 7 Jahren, das merke Dir!"


Der Robert-Papa und die Susanne tragen den Verlust mit Tapferkeit.
Wir wussten, dass der Tag kommt, aber dass es dann so weh tut überrumpelt .....



Mittwoch, 12. Juli 2017



Vielleicht malt ein Engel
Das überlegte sich Robert beim beobachten des Abendhimmels.
Ansonsten:

Er planscht dahin
könnt Ihr Euch vorstellen, dass er seinen Pool immernoch vermisst?
Nun haben wir einen kleinen See entdeckt und werden öfter mit ihm dort hinfahren.
Er planscht wie ein kleines Kind der Robert....
Gut, dass hier nur Familien mit Kindern oder Omas und Opas zum baden gehen
Keine Gefahr, dass er von Teenagern ausgelacht wird, wenn er spielt und dazu Arien singt.






uupsss.... die Bilder machen was sie wollen.
So wollte ich das nicht angeordnet haben

Montag, 10. Juli 2017

Roberts Abschied


vom Pflegekind war dramatisch
Auf seine Art
Wir sind alle erschrocken, was und wie das zuständig Amt von einem Tag auf den nächsten entschieden hat.
Menschen die kleine Kinder zur Pflege aufnehmen haben keine Rechte.
Nicht mal das Recht über die Entwicklung des letzten halben Jahres zu erzählen.
Erzählen kann man ja.
Für die Entscheidungen ist es nicht wichtig, wird nicht einbezogen.
Das Kind war eingewöhnt
Das Kind hatte Vertrauen entwickelt
Die Entwicklung ist von Tag zu Tag positiver geworden.

In der einen Woche gab es noch das okay für die Kindergartenanmeldung. Kein Kindergarten für Regelkinder.
Das Kind brauchte viel mehr an Förderung und Angeboten, Möglichkeiten.
Ein längerer Weg mit Tests usw.
Nach diesem Schritt Kindergartenanmeldung ging die Robert Familie davon aus, dass das Kind noch über ein Jahr bleibt.
Wurde uns so bestätigt.
Wir haben von dieser Entscheidung auch unserem Robert erzählt. Für ihn war die Ungewissheit eh schwierig auszuhalten, zu verstehen gleich gar nicht
Freude bei Robert
Freude beim Kind
Denn auch sie hat verstanden, dass sie nun hier in den Kindergarten darf, und gaaaanz lange bei uns bleibt.
Das Kind kam aus einem ganz anderen Leben.
Nicht mal regelmlässiger Kindergartenbesuch wurde ihr ermöglicht.
Von den Therapien gar nicht zu sprechen.
Viel zu viel versäumt, weil kl. Kinder da noch nicht selber hingehen könne.

Das Kind machte riesengrosse Entwicklungsschritte in diesem halben Jahr bei uns.

Robert:

"Du lässt Dir ja endlich die Zähne putzen, obwohl Du das fast nicht kennst!"

"Oh, jetzt ist es vorbei. Das ist gut, dass Du mit 5 keine Windeln mehr brauchst!"

"Oh, ich kann Dich verstehen, jetzt können wir gut miteinander spielen, weil Deine Sprache so wie unsere geworden ist. Ich freu mich, dass wir reden können zu zweit!"

"Oh, Du kannst fast mit dem Roller fahren. Mama, dann nehm ich mein Rad mit zum spazierengehen und nur noch Du bist zu Fuß!"

"Seit wann kannst Du mit Besteck essen? Mama, jetzt gehen wir mal in einen Biergarten, weil jetzt weiß sie wie man essen tut!"

"Warum staunst Du immer wenn Mama kocht. Warum sagst Du .... "Schon wieder was zu essen!" und freust Dich. Das ist doch normal!"

"Hast Du alle Untersuchungen gut ausgehalten, meine kl.Freundin? Gell, das ist blöd, dass Dein Hörgerät nicht richtig war und aber schon über ein Jahr falsch im Ohr!"

"Was, Du hast eine Brille hierher mit auf der Nase gekriegt, die wo Dir gar nicht passt und nicht für Deine Augen gut ist. Ist das die von Deiner Mama?"

"Mama! Ich glaube ihre Mama ist gar nicht ihre Mutter. Weil Mütter sind nicht so. Wenn Du so wirst, aber dann gibt es Ärger mit mir!"
usw.... usw.....usw....



Das Kind ist fort.
Dahin zurück wo sie vor einem halben Jahr wegkam.
Susanne und ihre Freundinnen waren das "Team für das Mäderl"
Sie hatte grosse Freundinnen, die kl.Maus.
Der letzte Spaziergang. Die 18jährigen haben geweint danach ....
voller Traurigkeit und Entsetzen, dass man dem Kind eine andere Welt zeigt und sie vom Amts wegen dann wieder zurück gibt in .....
nein, denkt es Euch selber.
Ich darf es nicht öffentlichs schreiben.
Die 18jährigen haben so viel Verstand, so viel Wissen so viel Ahnung was nun auf das Kind zukommt.
Aber nein .... die Menschen die die Rückführungsentscheidung treffen sprechen auch nicht mit Teenagern, die ein halbes Jahr die Entwickllung voller Liebe und Zeit und Ausdauer und Gespür für so ein Kind  begleitet haben.
Es wurde nur mit einer Person gesprochen.
Mit einer Person die per Gesetz alle Rechte hat




Roberst Abschied war bitter
"Endlich ist sie weg, sie ist sowieso doof!"

Selbstschutz für ihn
Tränen die Tage danach
und immerwieder diese Aussage


Wir verstehen das ja. Wir wissen, dass er Autist ist
Die Umwelt guckt manchmal komisch.
Die weiss ja nix von seinen Tränen

Und von unserem Abschiedsschmerz wusste auch keiner

Kind
Es tut uns so leid
Wir hätten Dir so gerne noch mehr gegeben




Dienstag, 4. Juli 2017

Flieg, Robert flieg






Einer Runde und noch eine Runde
Schwierig mit gebrochenem Zeh ein Vergnügen zu finden.
Die Mama lässt mich alles gefähliche nicht machen.
Und dann bin ich auch nochmal die Treppe runtergefallen, weil ich so kompliziert gehen muss ... und jetzt würde sie mich am liebsten in Watte packen .... Ja, das hat sie gesagt.

Wisst Ihr wie ich lachen musste!
So viel Watte haben wir nämlich gar nicht.
Ich will auch nicht in Watte verpackt sein.

Ich bin froh wenn der Zeh wieder gut ist.
Aber der Doktor sagt, es ist alles wegen meinem Gehopse noch schwieriger geworden.
Dann hätte er den Zeh doch lieber am Anfang wegtun sollen. Das wollte er ja auch nicht!

So ist das also mit mir
Jetzt wisst Ihr Bescheid

der Robert

Montag, 26. Juni 2017

Mondmelodie




Chaos auf den Notenzeilen





Eine wunderschöne Nachtmelodie









Und "nein", nicht komponiert vom Herrn Bodenleger
Er war mit auf dem Aussichtsturm um, wie so oft, die Vögel zu beobachten.
Eingefangen wurde die Mondmelodie von der Robert-Mama ... einfach so weil es besonders aussah




Was macht Ihr so in den warmen Frühsommernächten?


Donnerstag, 22. Juni 2017

Nein, nein ... ich bin sehr glücklich und fühl mich froh



Wir haben die Fotos vom Schifferlfahren nochmal angeschaut.
Alles solche Bilder
Dann die Aussagen von Robert wie schön es war, wieso wir das nicht gleich nochmal machen. Wie glücklich er war!
Autismus ist anders ....
Stimmt!

Vor vielen Jahren war er auch glücklich und froh, als wir das Foto gemacht haben


Von Susanne gibt es auch glückliche Fotos
Muss ich sie mal fragen ob ich die hier zeigen darf
Weil Nicht-Autismus ist auch anders ..... :-)

Dienstag, 20. Juni 2017

Entspannung pur



Nach vollen Tagen
Robert mit gebrochenem Zeh, sehr ungemütlich führt er sich manchmal auf.

Pflegekind, wo bleiben oder nichtbleiben soll.... das liegt nicht an uns, das entscheiden die Zuständigen ... hin und her und her und hin



Nach Tagen für den Handwerker, an denen er riesen Flächen an Parkett verlegt und nicht mehr weiss wieviel Wasser er noch trinken soll weil es so warm ist

Nach solchen Tagen ist es wunderschön am See die Vögel zu beobachten und einfach die Natur zu geniessen.
















Und dann noch eine Begegnung die selten ist
Leider hatte ich nur mein Handy dabei.
Ihr könnt es nur erahnen:

Ein Biber zog an uns vorbei. Ja, der kleine Punkt in der Mitte, das ist er!
Später kam noch die Frau Biber mit dem Nachwuchs geschwommen.
Unvergesslich sind solche Erlebnisse und mit Kindern nicht möglich.
Denn man muss sehr, sehr still sein. Beim kleinsten Geräusch tauchen sie unter und sind
WEG







Was macht Ihr zur Entspannung nach arbeitsreichen, vollen Tagen?








Donnerstag, 15. Juni 2017

Nicht schon wieder ....



Ferien
Nun schönes Wetter ....
Was macht der Bub?
Stolpert gestern auf der Treppe und .... knacks ... Zeh gebrochen.

Ich hab es gar nicht mehr gewusst wie oft sich Robert schon einen Fuss, einen Arm, eine Hand, einen Fuss ... usw. gebrochen hat.
Zehen werden nicht eingegipst.
Es bringt ihn total durcheinander. Amputiert wollte er ihn schon haben. Doch dann, mit viel Geduld konnten wir Robert wieder beruhigen.
Die Ärzte sind, wie immer sehr, sehr geduldig und gut mit Robert.
Nun ist der Zeh mit den beiden Zehennachbarn verbunden und soll ruhig gehalten werden.
Wir haben eine Schifferlfahrt gemacht. Auf dem Inn.
Damit wenigstens ein bisserl ein Ferienerlebnis geschieht.

Und .. ja, es lief gut bei der Übernachtung beim Freund. Nur danach ... hing er wieder an der Mama. Auf Schritt und Tritt.... es ist tatsächlich alles anders bei Robert.
Wir haben hier keinen Fall: "Mutter kann Kind nicht loslassen!!"
Nein wir haben hier den Fall: "Kind ist schon 16, mag aber die Mama nicht loslassen!"

Schlimm ist das nicht. Es ist ein anderer Weg.
Schön zu gehen ... für uns alle

Wir hatten heute Feiertag. Und Ihr? Nicht alle, ich weiss ... aber ich hoffe, Ihr konntet das Sonnenwetter geniessen.


Montag, 12. Juni 2017

Was ist denn nun los?





Oh weh ....
Hatschiiii......

Jetzt hat Robert eine Niesphase wie noch nie.
Scheinbar Heuschnupfen

Tests sind ein unmöglicher Gedanke für ihn.
Aber er wird nicht drumherum kommen.


Das ist schlimm für ihn. Er wird auf seine Nase sauer.
Lächelt nicht! Es ist wirklich so. Er rupft und reibt und ist ganz böse auf seine Nase .....

Tut mir leid für ihn, dass nun sowas auftritt.
Mal schauen war der Arzt rät.

Mittwoch, 7. Juni 2017

Pfingstferien





Wir sind zu Hause.
Hatten viele Wanderpläne, doch das Wetter macht noch nicht so recht mit.
Aber es hat gereicht an der Vils entlang zu gehen.
Es war ein bisserl warm und geregnet hat es auch nicht.
Und Robert ....

Der fiel in das Wasser .... so wie schon oft, so wie schon immer von klein auf.

Diesmal war es tatsächlich unabsichtlich.
Ist schon lustig. So oft steckt Absicht dahinter und wir ärgern uns über ihn.

Diesmal ist er ausgerutscht und nicht geplant in die Fluten gefallen und .... er ärgert sich und regt sich auf!



An der Isar waren wir auch.
Vögel beobachten, alte Bäume oder deren Reste finden.

Robert darf für drei Tage zu einen neuen Schulfreund. Das war so noch nie da.
Bin schon gespannt wie das ausgeht. Ob ich ihn wohl früher abholen muss?

Es verändert sich so viel.
Er macht immer mehr alleine.
Nun auch mit dem Freund. Da schaut dann die Mama hin was die beiden tun.
Leider traut der Freund sich noch nicht zu uns. Er ist sooo schüchtern ....

Was macht Ihr in den Pfingstferien?
Es hat ja nicht jeder frei.
Nun geh ich mal ein bisserl durch Eure Bloggerwelt ....

Donnerstag, 25. Mai 2017

Der Firmling



spricht nicht über seine Firmung
weil sie ist ja schon vorbei, der heilige Geist ist nun bei ihm angekommen

Und ausserdem seid Ihr alle gefirmt und wisst Bescheid! Und wer nicht gefirmt ist dem ist es egal, das mit dem heiligen Geist.

Was soll ich da nun sagen?
Nicht viel am Besten ... weil der Firmling sieht das ja anders als wir

Es war ein wirklich wunderschöner Gottesdienst. Feierlich und persönlich.
Danach ein kleines Treffen im Pfarrsaal. Mit dem Herrn Bischof. Der hat Robert aber nicht mehr interessiert nach der Firmung.
Kein Foto wollte er mit ihm.
Vom Hl.Geist ein Foto mit ihm zusammen, das wäre ihm lieber ... hat er gesagt, der Robert.

Wir waren noch fein Essen und der Tag verlief ruhig und angenehm.

Am Abend: "Wie lang bleibt der Hl.Geist nun bei mir?"
Da fiel mir nichts anderes ein, als zu gegen zu fragen was er denn meint?

"Na ja, er kann für immer bleiben wenn er mir nicht Kopfweh macht."

Die Wochen vorher gab es einige Gepräche mit Robert, die mir doch das Gefühl gaben er hat die Firmung verstanden.

Ein Geschenk ... nein, wollte er keines.
Nur die beiden Schwestern sollten dabei sein. Und die Pflegeschwester auch. Und der Neffe, der dann auch kam hat ihn gefreut als Überraschung.

Dienstag, 23. Mai 2017

Der Papa hat grosses Vertrauen in seine Susanne



Ein Blick aus dem Küchenfenster.
So ging Susannes Geburtstags-Tag zuende.
Sekunden später sieht der Himmel schon wieder anders aus.
Sie hat sich über die Glückwünsche gefreut und sagt DANKE.

Unsere Familienjüngste ist auch zu Hause angekommen.
Immerwieder überrascht die Zartheit, die Leichtigkeit, der Ausdruck eines Neugeborenen.
Da fehlen die Worte .....

Und mittendrin Robert
Der so manches Mal abwesend wirkt.
Dann wieder nach Stunden oder gar Tagen einen Gedanken hat der zum Nachdenken bringt.

Dass Susanne nun volljährig ist und Auto fährt macht ihn unruhig. Das will er auch mal können, dürfen.
Es sieht nicht so aus ... ich hab ihm nun den Vorschlag gemacht, dass wir uns doch Autos für Menschen mit Behinderung anschauen können.
Da ist das mit dem Führerschein ganz anders ... Oh, er wurde sauer und laut. Später dann traurig.
Und dann hat er beschlossen, dass er ganz reich werden wird und sich jemand sucht, der ihn überall hinfährt.
Um keine 10 Minuten später wieder drauf zu bestehen, dass er auch einen Führerschein machen darf.
Das Thema ist nun sehr gross bei uns.














Ich habe gestern mit Susanne den Führerschein abgeholt. Vom Landratsamt.
Ich bin danach, wie selbstverständlich ins Auto gestiegen und gefahren.
Sie sagt nichts ....





Dann wird mit dem Papa telefoniert und er ist sofort bereit sich zu treffen.
In Landshut, keine sehr grosse Stadt aber eine Stadt mit allem was auf den Strassen dazugehört schon.
Was macht der Herrr Papa?
Er drückt der Tochter den Autoschlüssel in die Hand und sie fährt ...  mit seinem ihm sehr wertvollen, kleinen Bodenlegerauto. Ohne Servolenkung etc. Einfachste Ausstattung. Sie war sehr amüsiert, hat sie doch das Fahren in einem Auto mit allen technischen Vorzügen und Neuigkeiten ausgestatteten Auto gelernt.

Mitten durch die Stadt, einfach so als ob das schon immer so war. Fuhr sie nach Hause.
Mir war ganz mulmig.

Dann daheim:  Ein Anruf, die Enkelin ist zu Hause ....
Da wollten wir alle sofort zu ihr ....

Was macht der Herrr Papa?
Lässt Susanne fahren. Immerhin mit einem 7sitzer,
Also das war dann zuviel für mich ... ich bin fast erstarrt im Auto.
Sie fährt und fährt, hört Musik, erzählt ....
Neben ihr der Herr Papa .....SCHLÄFT AUFEINMAL
 Sie fuhr die 70 km Richtung München, als ob sie nie was anderes gemacht hat.
Dann schlief auch noch Robert ein....nur das Schäfchen (so nennen wir machmal unser Pflegekind) und ich waren wach und guckten uns gegenseitig an wenn mal zu streng gebremst wurde. Oder das Auto bisserl hin und her schwankte ....

So wurde ich gestern also zu meinem 5. Enkelkind von meinem Kind Nr. 4 gefahren ....
Gezwungen von Papa voller Vertrauen in sein Mädel.
Die anderen vier Kinder sollten es am besten gar nicht wissen. Zu keinem bin ich ins Auto gestiegen die ersten Wochen .....
Mir fehlte da nicht das Vertrauen, sondern der Mut

Sie brachte uns spät am Abend wieder gut nach Hause und meine Freundinnen lachen nun über mich....

(Versicherungstechnisch war alles abgeklärt, nicht, dass sich jemand Gedanken macht!)
Christian hat den Führerschein auch noch nicht lang. Nein, mit ihm bin ich noch nicht mitgefahren. Auch da ist der Papa sofort eingestiegen. Und mein Stiefsohnemann hat mich ausgelacht .... :-(


Der Mann, der vor 18 Jahren Papa einer Tochter wurde und nicht wusste "ob er es eh mit einem Mächen kann!"


Sonntag, 21. Mai 2017

Happy Birthday



Vom Neugeborenen zum Baby

Vom Baby zum Kindergartenkind

Dann Schulkind
erst noch ABC-Schütze ... dann ging der Weg immer weiter.

Den ersten Beruf hat sie nun fast fertig erlernt. Kinderpflegerin.
Sie macht weiter, möchte Erzieherin werden.

Saust schon ein Jahr mit dem Bike durch die Gegend
Nun auch mit dem Auto ... nein, erst ab Montag. Erst da erhält sie ihren Führerschein. So will es das Gesetz

Seit vier Monaten ist sie nun grosse Schwester vom Pflegekind.
Im Januar kam das Mädchen ins Haus geschneit.

Zum Geburtstag hat sie sich gewünscht, dass sie Tante wird.

Die Nichte hat schon jetzt ihren eigenen Kopf. .....
Und hat am 20. Mai das Licht der Welt erblickt.

Susannes Freundinnen haben sie nach München "verschleppt" ... in ihre Heimatstadt.
Da wurde auch die kleine Marlene Elisabeth  geboren.

Die grosse Tochter, die gleich 18jährige und unser neues Familienmitglied sind sich sehr nah in dieser Nacht.

Alle DREI in München

Die grosse Maus erholt sich, die allerkleinste schläft die erste Nacht ihres Lebens unter unserem Sternenhimmel

Und Susanne .... macht Party
Danke Ulla fürs organisieren, für die Ideen

Ich guck nun gleich Richtung München und denke an meine 3 Wunder
Passt alle gut auf Euch auf

Herzlichen Glückwunsch

Eure Mama, Oma ..... diese Nacht soooo glücklich, dass ich ständig weinen könnte




Samstag, 20. Mai 2017

Ich nehme Euch mit ins Boot und lasse Euch mit aufgeregt sein ....

Fotografin: Susanne

Nein, die Aufregung ist nicht nur weil Susanne morgen volljährig wird.
Das ist schon auch ein besonderer Tag.
Ich weiss noch gar nicht wer da alles kommt
Ich backe einfach mal viele Kuchen, dann werden wir sehen ...

Aber es tut sich was.
Susanne hat einen Geburtstagswunsch.
Die Nichte sollte an ihrem Geburtstag zur Welt kommen.

Doch das kleine Buzzerl hat einen eigenen Kopf und mag scheinbar am Tag vor der Tante Susanne Geburtstag haben ....

Sie hat sich auf den Weg gemacht ......

Hach ... bin ich aufgeregt.
Ja, auch noch beim 5 Enkelkind